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Jubiläen

 
Univ. Prof. Edward Bialek erhält das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst

In den vergangenen zwei Jahren konnten bereits zwei wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Wroc³aw mit österreichischen Orden ausgezeichnet werden. So konnte zuletzt Herrn Prof. Dr. hab. Edward Bia³ek, dem Leiter der Abteilung für Literaturdidaktik im Institut der Germanischen Philologie der Universität Wroc³aw, im Rahmen der traditionellen akademischen Inaugurationsfeier der Universität Wroc³aw das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen werden. Somit wurde sein bisheriger wissenschaftlicher Beitrag zur Popularisierung der österreichischen Literatur und der Literaturforschung besonders in Wroc³aw und Niederschlesien aber dadurch auch in ganz Polen gewürdigt (seine Verdienste in diesem Bereich werden in dem beigeschlossenen Text der Laudatio detailliert erläutert).

Wie jedes Jahr, bildete auch heuer der prunkvolle Festsaal der Breslauer Universität, d.h. die in der Barockzeit, in den Jahren 1728 bis 1741 erbaute und nach dem Stifter dieser Universität, dem österreichischen Kaiser Leopold I genannte Aula Leopoldina einen feierlichen Rahmen für die Dekorierung von Prof. Bia³ek. Selbst der Ort war für unseren Ordensträger sehr ergreifend, da er praktisch seine gesamte wissenschaftliche Laufbahn mit dieser traditionsreichen Universität verbunden hat. Der Festakt wurde von Rektor Prof. Marek Bojarski moderiert und fand in Anwesenheit des Hohen Senats dieser Universität, der meisten lebenden, ehemaligen Rektoren der Universität Breslau und zahlreicher Rektoren anderer Breslauer Hochschulen und polnischen sowie ausländischen Univ.-Professoren statt.

Die Dekorierung erfolgte im Rahmen des universitären Festaktes und nahm den prominenten 2. Platz im Festprogramm ein gleich nach der Verleihung der Ehren-Doktorwürde der Breslauer Universität an den deutschen Juristen Univ.-Prof. Wolfgang Kilian. Den Ehrendoktortitel erhielt er in seiner Eigenschaft als Gastprofessor der Universität Wroc³aw (seit 1998) und in Würdigung seiner langjährigen Verdienste für diese Universität (Mitarbeit an der Gründung des ältesten polnischen Rechtsinformatikinstituts CBKE in Wroc³aw).

Ranghöchster Vertreter der polnischen Regierung bei diesem Festakt war der aus Krakau stammende Justizminister Jaros³aw Gowin, der durch den Unterstaatssekretär im polnischen Justizministerium, Jacek Go³aczyñski sowie durch den Niederschlesischen Wojewoden, Aleksander Marek Skorupa, begleitet wurde. Darüber hinaus nahmen folgende Vertreter der regionalen politischen Bühne an der Feier teil: Sejmabgeordnete und Senatoren aus der Niederschlesischen Region, stv. Stadtpräsident von Wroc³aw, Adam Grehl, Vizemarschall der Niederschlesischen Wojewodschaft, Rados³aw Mo³oñ, sowie die niederschlesische Landesschul-inspektorin, Beata Paw³owicz. Die Statuen der Schlesischen Herzogin Hedwig als Auszeichnung für besondere Verdienste im Bereich der Versöhnung zwischen den Nationen wurden heuer Prof. Jerzy Buzek, dem ehem. polnischen Premierminister und ehem.

Vorsitzenden des Europäischen Parlaments, sowie dem Dirigenten und Komponisten Kurt Masur verliehen. Beide konnten allerdings wegen anderer Verpflichtungen die Statuen persönlich nicht abholen. Ebenso nahmen an dieser Feier zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Literatur, Kultur, Kunst aus Wroc³aw und Niederschlesien teil. Es nahmen an diesem Festakt insges. ca. 400 Gäste aus Polen und dem Ausland teil. Gespräche über die bisherigen, in Wroc³aw bilateral umgesetzten Projekte sowie über die künftigen Kooperationspläne mit Österreich-Bezug in Breslau konnten während eines Empfanges im Oratorium Marianium und anschließend während eines Mittagessens auf Einladung der Universität u.a. mit dem Rektor Prof. Marek Bojarski sowie mit dem Vizerektor für wissenschaftliche Forschungen und Internationale Zusammenarbeit, Prof. Adam Jezierski, fortgesetzt werden. Über die Universitätsfeier und die Ordensüberreichungen berichteten folgende lokale Medien: Regionales Fernsehen TVP Wroc³aw, Radiosender: Polskie Radio Wroc³aw und Radio Traffic FM Wroc³aw, Tagesblatt „Gazeta Wroc³awska“.

Die Informationen darüber sind auch auf folgenden Websites erschienen:
http://www.bibliotekacyfrowa.pl/dlibra/publication?id=36626&tab=3
http://www.uni.wroc.pl/wiadomo%C5%9Bci/uroczysto%C5%9Bci/%C5%9Bwi%C4%99to-uniwersytetu-wroc%C5%82awskiego
http://ms.gov.pl/pl/informacje/news,4492,minister-sprawiedliwosci-na-swiecie-uniwersytetu.html

Ein umfangreicher Bericht über die Universitätsfeierlichkeiten, in dessen Rahmen auch der ho. Laudatiotext für Prof. Bia³ek abgedruckt werden soll, erscheint demnächst im Monatsheft der Breslauer Universität „Przegl¹d Uniwersytecki” (auf Polnisch) sowie im deutschsprachigen Quartalsheft „Akademisches Kalejdoskop“. Herr Prof. Bia³ek ersuchte anschließend den Amtsleiter um Weiterleitung seines aufrichtigsten Danks für die verliehene Auszeichnung an den HBP.

 
Weiterführende Informationen:
 
Downloads:
Einladung
Laudatio


 
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