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In Znojmo gibt es eine österreichische Bücherei
erschienen in: Der Waldviertler – Zeitung für Wirtschaft, Kultur und Freizeit, Nr. 49, 7. Dezember 2005.

Die Bibliothekarin: "Schwerpunkt – hochwertige österreichische Literatur"


Znojmo (mh). In Znojmo kann man eine spezielle Bücherei mit dem Namen "Österreich-Bibliothek" besuchen. Sie stellt eine eigenständige Abteilung der städtischen Bücherei dar. Die Besucher können sich hier Bücher von ausschließlich österreichischen Verfassern oder Bücher über Österreich ausborgen. Die Bücher werden aus Österreich im Rahmen der alljährlichen Bestellung importiert. "Es loben uns besonders die Germanistik-Studenten", erzählt die Bibliothekarin Vera Dvoráková. Diese Österreich-Bibliothek wurde 1992 vom österreichischen Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten gegründet. Das Bundesministerium schuf nach und nach ein ganzes Netz österreichischer Bibliotheken in gaz Osteuropa. Nur in Tschechien gibt es außer in Znojmo noch weitere sechs Österreich-Bibliotheken. "Wir bieten insbesondere klassische Literatur, der Inhalt unserer Bibliothek ist sehr wertvoll", meint Dvoráková. Laut ihr besuchen die Bibliothek meistens die Studenten der Gymnasien aus Znojmo und Germanistik-Studenten, die in größeren Städten studieren. "Sie finden hier fast immer das Buch, das sie brauchen", meint Dvoráková. Die Österreicher besuchen die Bibliothek nur selten. Die Bibliotheken im Wohnort sollen eine breitere Auswahl an Verfassern aus aller Welt ermöglichen.
Prinz Rudolf und seine Akten
Einer der ältesten Texte in der Bibliothek ist "Majestät, ich warne Sie ..." von der Historikerin Brigitte Hamann, mit dem Untertitel "Geheime und private Schriften". Das Buch wurde 1987 herausgegeben. Es handelt sich um einen genauen Abdruck der Akten von Kronprinz Rudolf. "Die Besucherzahl kann natürlich nicht mit der Besucherzahl einer herkömmlichen Bibliothek verglichen werden, aber unsere Ergebnisse finde ich nicht schlecht: Im Jahre 2004 haben sich bei uns die Leser 1886 Bücher und Zeitschriften geliehen", sagt Dvoráková.





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